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Montag, 3. Februar 2014

Der Wind - Ein Gedicht

Der Wind - Ein Gedicht


Leise schläft, streicht dir durch's Gesicht - angenehm von Bedacht, er stört dich nicht. Er flüstert dir in's Ohr: "Komm, nimm mich an der Hand. Ich zeige dir was du siehst, was du verpasst, die Wege, die das Leben geht. Hab keine Angst davor, selbst wenn manches scheint dir unbekannt". 

Du schließt die Augen, spürst die Brise, siehst vor dir wie ein die Gefühle wogen, betäubst dich mit Lügen, verschwendest deine Zeit - was hält man für dich bereit? 

Ein Sturm kommt auf, reißt dich von dannen, du siehst nichts was dich zur Ruhe kommen lässt. Jedoch ist da etwas das unerwartet erscheint und dich wieder auf die Beine stellt. Ein kleines Licht in der Dunkelheit das dich nachdenken lässt und den Kopf befreit.

Der Wind gibt und vermag zu nehmen, dir so manche Annehmlichkeit zu bequemen, nicht egal und doch neutral handelt er oftmals unerklärlich und banal. Doch sollen Dinge geschehen wirst du nicht lange darum flehen und es passieren lassen, dir wird nichts entrinnen - Zeit wird's zu besinnen was dir wichtig und für dich siehst wo du stehst und was du liebst, denn du weißt, dass der Wind unerklärlich nimmt und gibt. 


©LordofCinder


Mittwoch, 29. Januar 2014

Sinnfrei - ein äußerst sinnfreies Gedicht!

Sinnfrei

Donnerstag am Morgen. Es gilt Gebäck zu besorgen. Müde geh' ich rasch in's Bad, wo ich mich des Shampoos lab'. Das Frühstück muss noch warten, denn lauter Schnee im Garten, fordert dazu auf, dass ich nicht sofort zum Bäcker lauf. T-Shirt, Pulli, Jacke und noch mehr, isoliert die Kälte sehr. 

Kaum in der Lage einen Finger zu rühren, lässt mich bloß der Gehsteig führen, fände ich sonst keinen Weg, weil der Schnee die Straße trägt. Nicht gestreut und rutschig fein, so sollt' das Terrain nicht sein. Die Gefahr leicht auszurutschen lässt nichts durch die Finger flutschen. 

Kalt beim Bäcker angelangt, meldet sich der Magen und beginnt zu klagen. "Fütter mich du knausrig' Typ - ist dir denn dein Leben lieb?" Leise sag ich zu mir selbst: "Halte durch, du armer Lurch". Der Hunger groß, das Budget klein, bin jedoch nicht damit allein. Neben mir, eine Mutter, jung, braucht zum Überlegen lang, nervt mich sehr. Wie gern schmiert' ich ihr in's Gesicht ein wenig Dung. Nein, halt, das geziemt sich nicht, bin ich doch ein netter Mensch und warte brav auf das Gebäck, als mich dann der Preis erschreckt. 

Viel zu teuer, wurscht, egal, bekomm' das letzte Brot aus'm Regal. Der Reim wird schlechter und stetig mieser, der Autor ist ein Sadist, ein fieser. Denn er zwingt dich das zu Lesen und schreibt bloß Shit, wie etwa einen Turbo-Besen. 

Leise sitz' ich hier, mit meinen Früchstücksbier und lache mir ins Fäustchen wie ein Baby-Fohlen, hab' ich doch erfolgreich deine Zeit gestohlen. 

U mad, Leser? 



©LordofCinder