Jeder kennt dieses Gefühl. Dieses hässliche Gefühl, das einen von Zeit zu Zeit versucht zu beschleichen. Wenn man weiß, dass grundsätzlich alles gut läuft und dennoch scheint in naher Zukunft irgendwas Problematisches zu erscheinen. Ich habe wenig Angst vor den Dingen, ich bin bloß äußerst bedacht und vorsichtig. Deshalb traue ich den wenigsten Menschen. Klar, aus der Vergangenheit lernt man und schmiedet vielleicht unterbewusst Instinkte und Vorahnungen.
Also, was wollte ich schreiben? Genau, die Angst vor der Angst. So nenne ich das. Eigentlich extrem gestört, da man diese Art und Weise unendlich erweitern kann, sprich -
Die Angst vor der ängstlichen Art, Angst vor etwas non-Existentem zu haben. Krank, oder?
Nein, so cool ist keiner von uns. Dass man überhaupt Gedanken daran verschwendet ist doch schon Bullshit. Ernsthaft, wieso?
Ich weiß, dass das gerade nicht passt, aber ich habe gelesen, dass man telepathische Kräfte entwickeln kann und durch reine Konzentration Einfluss auf das Umfeld ausüben kann. Vielleicht werden wir unterbewusst von solchen Personen manipuliert? Vielleicht ist es auch der Einfluss von etwas Fiktivem. Quasi, ein Charakter aus einem Buch, ein Antagonist eines Videogames, die Dunkelheit, die jeder von uns inne hat.
Pffff..Ich sollte den Blog umbenennen in "Philosophie 101".
Und morgen ist schon wieder Montag. Die Zeit rast.
Um dich herum eilen und laufen die Stimmen, die Menschen die sich in deine Geschichte verkeilen. Haben sie das Recht dazu? Nein, bloß du allein schreibst deine Zeilen. Du möchtest für einen Moment die Augen schließen, inne halten, deine Fantasie lässt sich nicht von dem was gerade geschieht im Zaum halten, die Gedanken fließen und sprießen als ob sie nichts Anderes zur Geltung ließen. Der Zorn, die Wut steigt in dir auf. Ein destruktives Szenario nimmt seinen Lauf. Der Drang etwas zu zerstören lässt deinen Geisteszustand zur Gänze betören. Was sagt deine Geschichte? Was steht in deinem Pass? Wohin führt dich die Reise? Du willst doch nur ein Stück von deiner Ruhe, dem was du vielleicht einst gehabt hast zurück. Aus Liebe entsteht Hass.
Er nagt und entfesselt etwas Böses in dir, du kümmerst dich nicht länger um das was dir wichtig war oder gewesen ist, weil er langsam aber sicher an dir zehrt und deine Erinnerungen auffrisst. Jeder möchte ständig etwas von dir wissen, Menschen werden dir zu viel und arten aus in eine Last die anscheinend nur du zu tragen hast. Schon seit einer Weile belastet es dich, diese unnachgiebige Eile. Irgendwo in deinem Herzen schlägt es jedoch und pocht infernalisch und voller Glanz, das einzige das dich bei Besinnung hält in diesem schier endlosen Tanz.
Es ein Schatz. Der größte Schatz den du zu bergen hast. Weder Last noch Schmerz wird damit verbunden - die Narben die kamen sind noch lange nicht verschwunden. Es brennt in dir, und lässt dich verwandeln, in jemand Anderen ohne Herz, guter Seite oder Bedacht, es ist das Böse, das aus dir lacht. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich ein Meer aus Gefühlen und komplexen Rätseln ohne Lösung, dahinter der größte Schatz von allen, verborgen in einer schweren Truhe. Der finale Fund -
Leise schläft, streicht dir durch's Gesicht - angenehm von Bedacht, er stört dich nicht. Er flüstert dir in's Ohr: "Komm, nimm mich an der Hand. Ich zeige dir was du siehst, was du verpasst, die Wege, die das Leben geht. Hab keine Angst davor, selbst wenn manches scheint dir unbekannt".
Du schließt die Augen, spürst die Brise, siehst vor dir wie ein die Gefühle wogen, betäubst dich mit Lügen, verschwendest deine Zeit - was hält man für dich bereit?
Ein Sturm kommt auf, reißt dich von dannen, du siehst nichts was dich zur Ruhe kommen lässt. Jedoch ist da etwas das unerwartet erscheint und dich wieder auf die Beine stellt. Ein kleines Licht in der Dunkelheit das dich nachdenken lässt und den Kopf befreit.
Der Wind gibt und vermag zu nehmen, dir so manche Annehmlichkeit zu bequemen, nicht egal und doch neutral handelt er oftmals unerklärlich und banal. Doch sollen Dinge geschehen wirst du nicht lange darum flehen und es passieren lassen, dir wird nichts entrinnen - Zeit wird's zu besinnen was dir wichtig und für dich siehst wo du stehst und was du liebst, denn du weißt, dass der Wind unerklärlich nimmt und gibt.
Ich schreibe in letzter Zeit viel über Emotionen, was den Lesern (falls es sie gibt) sicherlich aufgefallen sein dürfte. Heute schreibe ich über die Trauer, vielmehr über das Traurigsein.
Psychologisch gesehen spricht man oft von vier oder fünf Phasen der Trauer. Trauer ist nicht mit Traurigkeit gleichzusetzen. Sofern ich es verstanden habe, trauert man, wenn ein Mensch verstorben ist. Traurig zu sein ist eine Art temporärer Zustand.
Nun, vielleicht ist es gerade der richtige Tag. Es ist trist, es regnet und irgendwie erinnern mich ab und an Dinge an wirklich trauriges Zeug *seufz*.
Was löst das aus?
Ich denke, Traurigsein ist ein fester Bestandteil des Lebens. Es verändert sich nie, man empfindet es bloß anders.
Als Kind ist man traurig, wenn man vielleicht etwas nicht bekommt, ein Spielzeug zu Bruch geht.
Als Jugendlicher ist man traurig, wenn die erste Liebe nicht erwidert werden kann oder man eine "Abfuhr" erhält.
Als Erwachsener ist man traurig, wenn man auf sein Leben zurückblickt und merkt, was alles hätte sein können.
Das glaube ich zumindest.
Wie ich mich fühle wenn ich traurig bin?
Es ist eine Mischung aus einer Art Zorn gegen etwas Bestimmtes und Hoffnungslosigkeit. Ehrlich gesagt bin ich sehr sehr selten so wirklich traurig. Ich könnte mir auch nicht vorstellen irgendwie künstliche Trauer hervorzurufen oder absichtlich einen auf "ooohsehtmichanichbinsodownmeinlebenistmiesblah" zu machen..aber vielleicht verwechsle ich da etwas.
Kurz und gut - was mich jedes Mal wirklich traurig macht, ist diese wunderschöne Musik:
Ich weiß, der heutige Beitrag ist vielleicht nicht ganz auf der Höhe oder in Relation so wie die anderen Beiträge, aber..ich weiß auch nicht. Vielleicht ist es irgendwas Bestimmtes heute. Vielleicht auch deshalb dieses Thema.
Eine Freundin hat mir heute geschrieben, dass sie den ganzen Tag im Bett gelegen habe. Also, war sie quasi faul, oder?
Ich habe mir also die Frage gestellt - was ist dieses "Faulsein" ?
Ich denke, es ist unterschiedlich. Es gibt Menschen, die den ganzen Tag unter Stress stehen. Vielleicht tun sie es sogar gerne. Manager, Workaholics, Schüler und Studenten, Tutoren usw. Aber von Zeit zu Zeit, so denke ich, sollte man einfach mal einen ruhigen Tag verbringen ohne sich selbst dem Stress hingeben zu müssen. Ich frage mich ob das Faultier deswegen Faultier heißt, da es den ganzen Tag bloß faul ist.
Für mich stellt dieses "Faulsein" eine gesunde Balance zwischen herumgammeln und einer Tasse Tee, sowie auch einem Buch oder 'nem Game dar. Meistens ist der Sonntag ein Gammeltag. Oder ein einfacher Nachmittag sollte es auch tun.
Andere Tiere, die für mich quasi die Faulheit selbst symbolisieren sind nicht etwa österreichische Politiker, nein, sondern Katzen. Jeder kennt sie, so manch einer ist genervt von der Omnipräsenz im Internet.
Katzen sind super :D
Ich werde jetzt noch den Rest des Abends genießen, die Kopfhörer aufsetzen und mir Videos auf YouTube ansehen.
Wie sieht Faulsein, oder dieses Gammeln bei euch aus? Findet euren Frieden im folgenden Video - es ist mindestens zwei Minuten der Aufmerksamkeit wert!
..einen Vorgang im Körper beschreiben. Hormone und der ganze Schrott. Aber was ich mir denke, persönlich, was das Empfinden von Glück betrifft, ist jeder Mensch komplett unterschiedlich. Für die einen Personen, ist es etwa zu wissen, dass man finanziell abgesichert ist. Für Kinder oftmals nur eine Kleinigkeit. Ich glaube, dass sich jeder Mensch in der westlichen Welt glücklich schätzen kann. Aber ich spreche nicht vom Glück im allgemeinen Sinn, sondern vielmehr von diesen Gefühlen....vielleicht von Dingen, wie der ersten Liebe, dem Erreichen eines Ziels, der persönlichen Verwirklichung.
Wenn ich sehe, dass ich Menschen glücklich machen kann, bin ich selbst glücklich. Was in mir das Gefühl auslöst...ich kann es schwer sagen. Ich bin im Moment "alleine". Und naja, eine sehr gute Freundin, welche großen Respekt meinerseits erfährt und für die ich so Einiges täte, meinte heute, dass, wenn ich warte das Glück sicher zu mir käme, dass sie ein Gefühl habe, dass es passieren wird.
Was mich aber wirklich jedes Mal mit Glück erfüllt, egal wie schlecht es mir gerade geht, es löst sogar eine Gänsehaut aus, ist Kingdom Hearts.
Es ist ein Videospiel, in welchem ich oft Zuflucht fand, als es mir schlecht ging. Die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird ist einfach unglaublich.
Worum es geht? Nun, es ist die Geschichte eines Jungen, der der Schlüssel zum Gleichgewicht zwischen "Licht", "Dunkelheit" und dem "Nichts" ist. Mehr möchte ich nicht sagen.
Jedes Mal, jedes einzelne Mal, wenn ich die Musik aus diesem Trailer höre, jagt es mir einen Schauer über den Rücken, das Lächeln kommt zum Vorschein und ich fühle mich einfach, wenn auch nur für den Moment, einfach besser.
In diesem Sinne hoffe ich, dass jeder Leser irgendetwas hat, eine Zuflucht, einen Menschen, eine Sache, die ihn oder sie für einen Moment besser fühlen lässt.
...fühlt sich alles so frisch an. Man geht raus, atmet die Luft ein und es ist irgendwas Seltsames, das mich gut fühlen lässt. Es ist fast so, als würden Sorgen und alles Negative weggewaschen. Was ich aber besonders mag ist, dieses Gefühl vom Regen auf der Haut. Man kann es nicht vergleichen mit der Dusche oder etwas Ähnlichem, denke ich. Es ist angenehm.
Die Website heißt Rainymood. Was sie macht? Sie gibt das Geräusch des Regens wieder. Außerdem, gibt es die App für iOS und Android. Manchmal, wenn ich merke, dass ich schlecht schlafe, schalte ich den Rechner ein und stelle ein, dass er sich in 30 Minuten abschalten möge, während diese "Musik" läuft. Was ich gemerkt habe, dass er wirklich extrem beruhigend ist.
Woran mich der Regen erinnert
An Menschen, die mir einst nahe standen. An traurige Momente, wie beispielsweise das Begräbnis von Ben in der Sitcom "Scrubs".
Er erinnert mich auch ganz besonders an einen Menschen, den ich manchmal noch vermisse. Aber am meisten an die Zeit, als ich mir noch keine Gedanken um alles machen musste, als mir Dinge einfach egal waren. Vielleicht war es eine gute Zeit, auch wenn ich mich nicht immer gerne daran erinnere. Jedoch, wenn ich mich erinnere frage ich mich, was wohl gewesen wäre, wenn ich mich damals anders verhalten hätte. Ich finde, dass es keine Zeitverschwendung ist an die Vergangenheit zu denken. Insbesondere dann nicht, wenn man aus ihr gelernt hat.
Ich für meinen Teil werde jetzt noch nach draußen gehen und den Regen genießen. Er macht den Kopf so frei.