Es ist ironisch...wie sehr sich manchmal zwei Dinge ineinander verkeilen. Du hast etwas sehr Wertvolles gefunden und plötzlich merkst du, dass der Zugang fehlt. Die Zeit. Die Möglichkeit dafür Zeit zu haben..egal wie sehr du es dir wünscht. Es ist weit weg.
Ich persönlich stehe gerade vor so einer Sache..aber sie ist mir zu wichtig, als dass ich davon ablassen könnte.
*Seufz*
Am liebsten würde ich heulen.
Wir jagen so oft diesen Dingen nach. Warum? Weil unser Herz sagt, dass wir es brauchen. Was auch immer "ES" sein mag. Der Kopf negiert jedoch.
Du fühlst dich so austauschbar, läufst ohne Grund und Ziel. Was stellst du an, deine Freunde, Familie, du zerbrichst daran - ist es zuviel?
Was gäbest du nur für ein bisschen Sonnenlicht, doch du fragst dich nicht, was deinen Wünschen entspricht. Was machst du denn so falsch, dass du so egal bist? In dir macht sich eine Einsamkeit breit, ein absurder Wettlauf gegen die Zeit. Die Gedanken sind trist.
Der Wunsch nach Liebe zehrt an dir, stellt ein Verlangen, der Kopf glüht, die Gedanken rotieren, doch du wirst niemals darum bangen. Glück ist relativ und manchmal ziemlich scheiße, daher mein Rat - warte ab und du wirst sehen, es kommt, jedoch bloß leise. Alles was Gut ist kommt zu dir, denn wenn es passt, wird's passier'n. Lern' nicht zu verkrampfen bis die Maschinen dampfen und der Rest sich langsam von alleine gibt. Denn dann weißt du, dass dich jemand liebt.
Du passt in keine Form und in kein System, darum lass nichts, sei es noch so unnötig und schmerzhaft, einfach über dich ergeh'n. Menschen werden dir ständig was Anderes erzählen. Du bist weder nummeriert, kein perfekter Mensch und willst es auch nicht sein, drum sieh' ein wo dein Platz ist, wo du stehst und lass' ab von der Pein. Denn nur du entscheidest, wie du durch's Leben gehst.
Halte die Augen offen, den Verstand klar und fühl' dich nicht mehr unsichtbar.
Ich schreibe in letzter Zeit viel über Emotionen, was den Lesern (falls es sie gibt) sicherlich aufgefallen sein dürfte. Heute schreibe ich über die Trauer, vielmehr über das Traurigsein.
Psychologisch gesehen spricht man oft von vier oder fünf Phasen der Trauer. Trauer ist nicht mit Traurigkeit gleichzusetzen. Sofern ich es verstanden habe, trauert man, wenn ein Mensch verstorben ist. Traurig zu sein ist eine Art temporärer Zustand.
Nun, vielleicht ist es gerade der richtige Tag. Es ist trist, es regnet und irgendwie erinnern mich ab und an Dinge an wirklich trauriges Zeug *seufz*.
Was löst das aus?
Ich denke, Traurigsein ist ein fester Bestandteil des Lebens. Es verändert sich nie, man empfindet es bloß anders.
Als Kind ist man traurig, wenn man vielleicht etwas nicht bekommt, ein Spielzeug zu Bruch geht.
Als Jugendlicher ist man traurig, wenn die erste Liebe nicht erwidert werden kann oder man eine "Abfuhr" erhält.
Als Erwachsener ist man traurig, wenn man auf sein Leben zurückblickt und merkt, was alles hätte sein können.
Das glaube ich zumindest.
Wie ich mich fühle wenn ich traurig bin?
Es ist eine Mischung aus einer Art Zorn gegen etwas Bestimmtes und Hoffnungslosigkeit. Ehrlich gesagt bin ich sehr sehr selten so wirklich traurig. Ich könnte mir auch nicht vorstellen irgendwie künstliche Trauer hervorzurufen oder absichtlich einen auf "ooohsehtmichanichbinsodownmeinlebenistmiesblah" zu machen..aber vielleicht verwechsle ich da etwas.
Kurz und gut - was mich jedes Mal wirklich traurig macht, ist diese wunderschöne Musik:
Ich weiß, der heutige Beitrag ist vielleicht nicht ganz auf der Höhe oder in Relation so wie die anderen Beiträge, aber..ich weiß auch nicht. Vielleicht ist es irgendwas Bestimmtes heute. Vielleicht auch deshalb dieses Thema.
..einen Vorgang im Körper beschreiben. Hormone und der ganze Schrott. Aber was ich mir denke, persönlich, was das Empfinden von Glück betrifft, ist jeder Mensch komplett unterschiedlich. Für die einen Personen, ist es etwa zu wissen, dass man finanziell abgesichert ist. Für Kinder oftmals nur eine Kleinigkeit. Ich glaube, dass sich jeder Mensch in der westlichen Welt glücklich schätzen kann. Aber ich spreche nicht vom Glück im allgemeinen Sinn, sondern vielmehr von diesen Gefühlen....vielleicht von Dingen, wie der ersten Liebe, dem Erreichen eines Ziels, der persönlichen Verwirklichung.
Wenn ich sehe, dass ich Menschen glücklich machen kann, bin ich selbst glücklich. Was in mir das Gefühl auslöst...ich kann es schwer sagen. Ich bin im Moment "alleine". Und naja, eine sehr gute Freundin, welche großen Respekt meinerseits erfährt und für die ich so Einiges täte, meinte heute, dass, wenn ich warte das Glück sicher zu mir käme, dass sie ein Gefühl habe, dass es passieren wird.
Was mich aber wirklich jedes Mal mit Glück erfüllt, egal wie schlecht es mir gerade geht, es löst sogar eine Gänsehaut aus, ist Kingdom Hearts.
Es ist ein Videospiel, in welchem ich oft Zuflucht fand, als es mir schlecht ging. Die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird ist einfach unglaublich.
Worum es geht? Nun, es ist die Geschichte eines Jungen, der der Schlüssel zum Gleichgewicht zwischen "Licht", "Dunkelheit" und dem "Nichts" ist. Mehr möchte ich nicht sagen.
Jedes Mal, jedes einzelne Mal, wenn ich die Musik aus diesem Trailer höre, jagt es mir einen Schauer über den Rücken, das Lächeln kommt zum Vorschein und ich fühle mich einfach, wenn auch nur für den Moment, einfach besser.
In diesem Sinne hoffe ich, dass jeder Leser irgendetwas hat, eine Zuflucht, einen Menschen, eine Sache, die ihn oder sie für einen Moment besser fühlen lässt.
Ich habe neulich ein Job-Angebot in einem äußerst renommierten Unternehmen erhalten und nun stellt sich mir die Frage:
Studium oder Arbeit?
Fiele die Entscheidung für die Arbeit, gäbe ich meine persönliche Freiheit zu einem großen Teil auf, denke ich. Arbeiten, von 9:00 bis 17:30 Uhr, will ich das? Einerseits reizt mich das Geld, andererseits würde ich Chancen auf ein Studium und den nahtlosen Anschluss an meine jetzige Bildung aufgeben. Zudem, so denke ich, würde ein Studium später sehr viel Motivation und Zeit brauchen. Ich verlöre die Subventionen und müsste selbst für alles aufkommen. Aber ich sollte nicht jammern, schließlich bin ich nicht alleine mit diesem Problem, denke ich.
Zurück zur zentralen Frage -
Was machst du aus deinem Leben?
Ich stelle mir diese Frage eigentlich selten, weil ich weiß, was ich will. Aber, was ich so faszinierend finde:
Es dauert im Schnitt 3 Jahre um ein Bachelor-Studium erfolgreich zu absolvieren und einen Beruf auszuüben, welcher gut bezahlt wird und indem man vielleicht sogar Spaß haben kann.
Andererseits gibts es so viele Wege, dein Leben um 360° innerhalb kürzester Zeit zu drehen.
Was es dafür braucht ist auf jeden Fall eine große Portion Motivation und Selbstbewusstsein.
Man könnte Künstler, Küster, Weintraube, Autor (*hust Mittelmaß hust*), spielsüchtig, Teil einer Elite-Einheit, Wurstverkäufer, Fußnageldesigner, Staubsauger, Politiker oder aber sogar Teil an etwas Großem werden. Man stelle sich vor - mittlerweile wird geplant den Mars zu bevölkern. Ist das nicht unglaublich? Deshalb finde ich es so absurd, wenn Menschen in der westlichen Welt über ihr Leben jammern. "Mir ist langweilig". Wow, echt? Komm' runter. Du lebst in einer atemberaubenden Welt und was du daraus machst, ist bloß deine Sache.