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Montag, 10. Februar 2014

Grausam und doch etwas Wunderschönes

Es ist ironisch...wie sehr sich manchmal zwei Dinge ineinander verkeilen. Du hast etwas sehr Wertvolles gefunden und plötzlich merkst du, dass der Zugang fehlt. Die Zeit. Die Möglichkeit dafür Zeit zu haben..egal wie sehr du es dir wünscht. Es ist weit weg.

Ich persönlich stehe gerade vor so einer Sache..aber sie ist mir zu wichtig, als dass ich davon ablassen könnte.

*Seufz*

Am liebsten würde ich heulen.

Wir jagen so oft diesen Dingen nach. Warum? Weil unser Herz sagt, dass wir es brauchen. Was auch immer "ES" sein mag. Der Kopf negiert jedoch.

Das Leben kann manchmal so kompliziert sein.



Montag, 27. Januar 2014

Unsichtbar - ein Gedicht

Unsichtbar



Du fühlst dich so austauschbar, läufst ohne Grund und Ziel. Was stellst du an, deine Freunde, Familie, du zerbrichst daran - ist es zuviel? 

Was gäbest du nur für ein bisschen Sonnenlicht, doch du fragst dich nicht, was deinen Wünschen entspricht. Was machst du denn so falsch, dass du so egal bist? In dir macht sich eine Einsamkeit breit, ein absurder Wettlauf gegen die Zeit. Die Gedanken sind trist.

Der Wunsch nach Liebe zehrt an dir, stellt ein Verlangen, der Kopf glüht, die Gedanken rotieren, doch du wirst niemals darum bangen. Glück ist relativ und manchmal ziemlich scheiße, daher mein Rat - warte ab und du wirst sehen, es kommt, jedoch bloß leise. Alles was Gut ist kommt zu dir, denn wenn es passt, wird's passier'n. Lern' nicht zu verkrampfen bis die Maschinen dampfen und der Rest sich langsam von alleine gibt. Denn dann weißt du, dass dich jemand liebt.

 Du passt in keine Form und in kein System, darum lass nichts, sei es noch so unnötig und schmerzhaft, einfach über dich ergeh'n. Menschen werden dir ständig was Anderes erzählen. Du bist weder nummeriert, kein perfekter Mensch und willst es auch nicht sein, drum sieh' ein wo dein Platz ist, wo du stehst und lass' ab von der Pein. Denn nur du entscheidest, wie du durch's Leben gehst. 

Halte die Augen offen, den Verstand klar und fühl' dich nicht mehr unsichtbar



©LordofCinder

Freitag, 24. Januar 2014

Wut und Böses!

ARGH! WUT! 

Jeder kennt es. Oft sind es bloß kleine Dinge die einen zur Weissglut treiben könnten. Oh, der Nachbar macht mitten in der Nacht die Glotze auf höchster Lautstärke an? Warte...da gibt es eine Person welcher du täglich begegnest und die nur Bullshit labert, egal was es ist? Du möchtest sie am liebsten aus dem Fenster buxieren? !!TOTAL VERSTÄNDLICH!! 

Nein, das soll jetzt kein Aufruf zur Gewalt sein. Ich bin gegen Gewalt, absolut. Aber die Wut, die manchmal in einem lodert und dann langsam zum Feuerinferno mutiert, ist ab und an schier endlos. Das letzte Mal als ich extrem wütend war, spürte ich wie mein Körper bebte und ich bereit war Dinge zu tun, die ohne jegliche Logik waren.

 Ich sage nicht, dass es falsch ist wütend zu sein. Wut ist ein natürlicher Bestandteil des Lebens. Ohne Wut bist du wie ein Keks, der zu lange in der Milch lag. Irgendwie bröselig aber auch nicht so richtig bereit sich in einer Richtung hin, quasi zu einer Sache bereit zu erklären. Ein Mittelding zwischen "aufgeweicht" und "dukannstnichtimmerfreundlichseinsieh'seinduEi". 

Ich habe so eine Skala in meinem Kopf angelegt - Sie entspricht 5 Stufen. Die erste Stufe ist die harmloseste und halbwegs "Okay". Die letzte Stufe....naja, ihr findet es nachstehend. 

WUT-SKALA 


1 - Milde Wut, kann durchaus noch verdrängt werden

2 - Fortgeschrittene Wut, lässt sich gut durch das Ballen der Faust neutralisieren

3 - Lodernde Flamme der Wut - Türen werden geworfen, der Boxsack wird mit bloßen Händen      bearbeitet. Blut? Nein, das ist bloß Wutschweiß!

4 - Höllenfeuer der Wut - Wenn du mir begegnest, spürst du, dass es besser ist, mich nicht auch bloß anzusehen. Wenn du versuchst mich anzusprechen, wirst du innerhalb von Sekunden pulverisiert. 

5 - Höllenfeuer der brennenden Laserschwert-Todesstern-Wut
 Atme dieselbe Luft wie ich ein, und du wirst langsam aber mit großer Sicherheit merken, dass dich ein stechender, nicht nachlassender Schmerz heimsucht. Genauso wie Albträume und sonstige Krankheiten. Es wäre besser für die nächsten 300 Jahre kein Wort mit mir zu wechseln, geschweige denn vor die Türe zu gehen.  


Es sei aber durchaus gesagt, dass Wut oft so rasch vergehen kann, wie sie gekommen ist. Oftmals sind die Gründe, warum man wütend ist wirklich lächerlich, wenn man später darüber nachdenkt. Das finde zumindest ich.
Soviel zur Wut!


Das Böse!

Wer kennt es nicht? Unser Leben lang wird uns erzählt wen oder was wir zu achten haben, dass wir dieses Ding oder den Schrank nicht berühren dürfen. Klar, oftmals nur um uns selbst zu schützen, was ja nicht verkehrt ist. Aber ich stelle mir jetzt die Frage - 

Was ist eigentlich böse? Ab wann würde man etwas als "Böses" bezeichnen? 

Rein logisch oder allgemein betrachtet würde ich sagen, dass es böse ist, wenn ein Mensch bloß destruktiv und im eigenen Interesse zum absichtlichen Schaden anderer Menschen beiträgt. Natürlich könnte ich jetzt Personen erwähnen, aber ich denke, dass das nicht sehr produktiv für meinen Blog ist, ich möchte ja keine Verwarnung erhalten. 

Böses ist omnipräsent und verfolgt uns unser ganzes Leben. Es verbirgt sich hinter jeder Ecke. Unsere Zweifel, unsere Ängste, das unerklärliche Gefühl welches man fürchtet oder selbst manchmal zu empfinden vermag. Menschen lassen sich oft zu etwas Bösem hinreißen.

Natürlich braucht es aber erst einen Gegenpol um "Gutes" vom "Bösen" zu trennen. Was ist also "Gut" und was ist "Böse" ? Vielleicht ist das Böse ja gut und das Gute böse? Schon einmal diese Variante betrachtet? Vielleicht wird bewusst, vor allem innerhalb von Religionen jeder Person vermittelt, dass ein "Gott" das Gute sei, obwohl -falls diese Form existiert- das Böse ist. 

Wie ich oben schon erwähnt habe ist Böses nie alleine. Es spielen Emotionen und das Empfinden eine große Rolle dabei. Ich persönlich fände es "böse" wenn jemand bewusst etwas moralisch Unvertretbares macht. Ich denke auch, dass es keinen einzigen bösen Menschen gibt, der von Geburt an so ist. Menschen machen Menschen erst böse im Laufe ihrer Leben. Ist das nicht die pure Ironie? Man könnte in Frieden zusammenleben, sich Dingen widmen, die von größerem Bedarf sind oder relevant, anstelle sich stetig andauernden Konflikten hingeben zu müssen. Aber ja, das ist unsere Rasse. Einer frisst den Nächsten...und es geht ständig so weiter. 

Gibt es ein Beispiel für das Böse?

Ja..sicher gibt es das. Man erinnere sich bspw. an einen Herrn, welcher der Meinung war, dass eine ganze Religion zum Schaden eines Landes, welches kompletter Gehirnwäsche durch besagtes Oberhaupt unterzogen worden ist, ausgelöscht worden ist. Ohne Rücksicht auf humane Prinzipien. 
Es klingt extrem dumm und profan, aber vielleicht müssen von Zeit zu Zeit böse Dinge geschehen damit wir das "Gute" wieder zu schätzen lernen. 

Kenne ich eine Person oder etwas Böses? 

Auch hier kann ich mit "Ja" antworten...einen gewissen Teil meines Lebens hatte ich vor einer bestimmten Person Angst, weil mir ihr handeln als böse erschien. Heute weiss ich es natürlich besser. 

Es gibt da allerdings einen fiktiven Charakter aus einem Videospiel. Sein Name ist Sephiroth.

Dieser Mann..er war nicht immer böse. Er wurde künstlich gezeugt und erfuhr durch Zufall, dass er für eine Blutspende nicht tauglich war und aus den Zellen eines Aliens gezüchtet worden ist. Dass er nicht älter wird, seine Stärke ohne Beispiel ist und da er unglaubliche Fähigkeiten besitzt wächst ihm dies über den Kopf. Er beschließt alles Leben auszulöschen und den Planeten als sein Raumschiff zu benutzen und dann sein Leben weiterzugeben. Vorher allerdings muss er einen Konflikt mit seinem Pendant beseitigen.



Um ihn herum entsteht eine Atmosphäre, die seinesgleichen sucht. Für mich verkörpert er das "Böse" schlechthin. Die Musik, die Art und Weise wie er spricht, sein Auftreten..es passt alles. Es jagt mir jedes Mal einen Schauer über den Rücken wenn ich das folgende Video sehe:


Ja..mehr gibts heute von mir aus nicht mehr zu sagen. Ich hoffe, dass die Beiträge gefallen haben und es gibt sicherlich bald wieder Neues zu lesen.

Viel Spaß noch und - behaltet einen kühlen Kopf. 


Donnerstag, 23. Januar 2014

Was ist eigentlich...Traurigsein?

Trauer/Traurigsein? Was ist das? 


Ich schreibe in letzter Zeit viel über Emotionen, was den Lesern (falls es sie gibt) sicherlich aufgefallen sein dürfte. Heute schreibe ich über die Trauer, vielmehr über das Traurigsein.

Psychologisch gesehen spricht man oft von vier oder fünf Phasen der Trauer. Trauer ist nicht mit Traurigkeit gleichzusetzen. Sofern ich es verstanden habe, trauert man, wenn ein Mensch verstorben ist. Traurig zu sein ist eine Art temporärer Zustand. 

Nun, vielleicht ist es gerade der richtige Tag. Es ist trist, es regnet und irgendwie erinnern mich ab und an Dinge an wirklich trauriges Zeug *seufz*.

Was löst das aus? 

Ich denke, Traurigsein ist ein fester Bestandteil des Lebens. Es verändert sich nie, man empfindet es bloß anders.

Als Kind ist man traurig, wenn man vielleicht etwas nicht bekommt, ein Spielzeug zu Bruch geht. 

Als Jugendlicher ist man traurig, wenn die erste Liebe nicht erwidert werden kann oder man eine "Abfuhr" erhält.

Als Erwachsener ist man traurig, wenn man auf sein Leben zurückblickt und merkt, was alles hätte sein können.  

Das glaube ich zumindest. 

Wie ich mich fühle wenn ich traurig bin? 

Es ist eine Mischung aus einer Art Zorn gegen etwas Bestimmtes und Hoffnungslosigkeit. Ehrlich gesagt bin ich sehr sehr selten so wirklich traurig. Ich könnte mir auch nicht vorstellen irgendwie künstliche Trauer hervorzurufen oder absichtlich einen auf "ooohsehtmichanichbinsodownmeinlebenistmiesblah" zu machen..aber vielleicht verwechsle ich da etwas.

Kurz und gut - was mich jedes Mal wirklich traurig macht, ist diese wunderschöne Musik:


Ich weiß, der heutige Beitrag ist vielleicht nicht ganz auf der Höhe oder in Relation so wie die anderen Beiträge, aber..ich weiß auch nicht. Vielleicht ist es irgendwas Bestimmtes heute. Vielleicht auch deshalb dieses Thema.

Ach, wurscht. Ich geh' nun arbeiten. Habt Spaß!

Dienstag, 21. Januar 2014

Was ist das Empfinden von "Glück"?

Was ist das Empfinden von "Glück"? 


Ich könnte jetzt natürlich...


..einen Vorgang im Körper beschreiben. Hormone und der ganze Schrott. Aber was ich mir denke, persönlich, was das Empfinden von Glück betrifft, ist jeder Mensch komplett unterschiedlich. Für die einen Personen, ist es etwa zu wissen, dass man finanziell abgesichert ist. Für Kinder oftmals nur eine Kleinigkeit. Ich glaube, dass sich jeder Mensch in der westlichen Welt glücklich schätzen kann. Aber ich spreche nicht vom Glück im allgemeinen Sinn, sondern vielmehr von diesen Gefühlen....vielleicht von Dingen, wie der ersten Liebe, dem Erreichen eines Ziels, der persönlichen Verwirklichung.

Wenn ich sehe, dass ich Menschen glücklich machen kann, bin ich selbst glücklich. Was in mir das Gefühl auslöst...ich kann es schwer sagen. Ich bin im Moment "alleine". Und naja, eine sehr gute Freundin, welche großen Respekt meinerseits erfährt und für die ich so Einiges täte, meinte heute, dass, wenn ich warte das Glück sicher zu mir käme, dass sie ein Gefühl  habe, dass es passieren wird.

Was mich aber wirklich jedes Mal mit Glück erfüllt, egal wie schlecht es mir gerade geht, es löst sogar eine Gänsehaut aus, ist Kingdom Hearts. 

Es ist ein Videospiel, in welchem ich oft Zuflucht fand, als es mir schlecht ging. Die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird ist einfach unglaublich.

Worum es geht? Nun, es ist die Geschichte eines Jungen, der der Schlüssel zum Gleichgewicht zwischen "Licht", "Dunkelheit" und dem "Nichts" ist. Mehr möchte ich nicht sagen.

Jedes Mal, jedes einzelne Mal, wenn ich die Musik aus diesem Trailer höre, jagt es mir einen Schauer über den Rücken, das Lächeln kommt zum Vorschein und ich fühle mich einfach, wenn auch nur für den Moment, einfach besser.


In diesem Sinne hoffe ich, dass jeder Leser irgendetwas hat, eine Zuflucht, einen Menschen, eine Sache, die ihn oder sie für einen Moment besser fühlen lässt.

Viel Spaß noch :3