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Sonntag, 23. Februar 2014

Die Angst vor der Angst

Jeder kennt dieses Gefühl. Dieses hässliche Gefühl, das einen von Zeit zu Zeit versucht zu beschleichen. Wenn man weiß, dass grundsätzlich alles gut läuft und dennoch scheint in naher Zukunft irgendwas Problematisches zu erscheinen. Ich habe wenig Angst vor den Dingen, ich bin bloß äußerst bedacht und vorsichtig. Deshalb traue ich den wenigsten Menschen. Klar, aus der Vergangenheit lernt man und schmiedet vielleicht unterbewusst Instinkte und Vorahnungen.

Also, was wollte ich schreiben? Genau, die Angst vor der Angst. So nenne ich das. Eigentlich extrem gestört, da man diese Art und Weise unendlich erweitern kann, sprich - 

Die Angst vor der ängstlichen Art, Angst vor etwas non-Existentem zu haben. Krank, oder?

Nein, so cool ist keiner von uns. Dass man überhaupt Gedanken daran verschwendet ist doch schon Bullshit. Ernsthaft, wieso?

Ich weiß, dass das gerade nicht passt, aber ich habe gelesen, dass man telepathische Kräfte entwickeln kann und durch reine Konzentration Einfluss auf das Umfeld ausüben kann. Vielleicht werden wir unterbewusst von solchen Personen manipuliert? Vielleicht ist es auch der Einfluss von etwas Fiktivem. Quasi, ein Charakter aus einem Buch, ein Antagonist eines Videogames, die Dunkelheit, die jeder von uns inne hat.

Pffff..Ich sollte den Blog umbenennen in "Philosophie 101".

Und morgen ist schon wieder Montag. Die Zeit rast.


Montag, 27. Januar 2014

Unsichtbar - ein Gedicht

Unsichtbar



Du fühlst dich so austauschbar, läufst ohne Grund und Ziel. Was stellst du an, deine Freunde, Familie, du zerbrichst daran - ist es zuviel? 

Was gäbest du nur für ein bisschen Sonnenlicht, doch du fragst dich nicht, was deinen Wünschen entspricht. Was machst du denn so falsch, dass du so egal bist? In dir macht sich eine Einsamkeit breit, ein absurder Wettlauf gegen die Zeit. Die Gedanken sind trist.

Der Wunsch nach Liebe zehrt an dir, stellt ein Verlangen, der Kopf glüht, die Gedanken rotieren, doch du wirst niemals darum bangen. Glück ist relativ und manchmal ziemlich scheiße, daher mein Rat - warte ab und du wirst sehen, es kommt, jedoch bloß leise. Alles was Gut ist kommt zu dir, denn wenn es passt, wird's passier'n. Lern' nicht zu verkrampfen bis die Maschinen dampfen und der Rest sich langsam von alleine gibt. Denn dann weißt du, dass dich jemand liebt.

 Du passt in keine Form und in kein System, darum lass nichts, sei es noch so unnötig und schmerzhaft, einfach über dich ergeh'n. Menschen werden dir ständig was Anderes erzählen. Du bist weder nummeriert, kein perfekter Mensch und willst es auch nicht sein, drum sieh' ein wo dein Platz ist, wo du stehst und lass' ab von der Pein. Denn nur du entscheidest, wie du durch's Leben gehst. 

Halte die Augen offen, den Verstand klar und fühl' dich nicht mehr unsichtbar



©LordofCinder