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Sonntag, 23. Februar 2014

Die Angst vor der Angst

Jeder kennt dieses Gefühl. Dieses hässliche Gefühl, das einen von Zeit zu Zeit versucht zu beschleichen. Wenn man weiß, dass grundsätzlich alles gut läuft und dennoch scheint in naher Zukunft irgendwas Problematisches zu erscheinen. Ich habe wenig Angst vor den Dingen, ich bin bloß äußerst bedacht und vorsichtig. Deshalb traue ich den wenigsten Menschen. Klar, aus der Vergangenheit lernt man und schmiedet vielleicht unterbewusst Instinkte und Vorahnungen.

Also, was wollte ich schreiben? Genau, die Angst vor der Angst. So nenne ich das. Eigentlich extrem gestört, da man diese Art und Weise unendlich erweitern kann, sprich - 

Die Angst vor der ängstlichen Art, Angst vor etwas non-Existentem zu haben. Krank, oder?

Nein, so cool ist keiner von uns. Dass man überhaupt Gedanken daran verschwendet ist doch schon Bullshit. Ernsthaft, wieso?

Ich weiß, dass das gerade nicht passt, aber ich habe gelesen, dass man telepathische Kräfte entwickeln kann und durch reine Konzentration Einfluss auf das Umfeld ausüben kann. Vielleicht werden wir unterbewusst von solchen Personen manipuliert? Vielleicht ist es auch der Einfluss von etwas Fiktivem. Quasi, ein Charakter aus einem Buch, ein Antagonist eines Videogames, die Dunkelheit, die jeder von uns inne hat.

Pffff..Ich sollte den Blog umbenennen in "Philosophie 101".

Und morgen ist schon wieder Montag. Die Zeit rast.


Mittwoch, 29. Januar 2014

Weit weg

Ich will weg von diesem Trott


Jeder kennt dieses Gefühl, wenn es einfach zu viel wird. Wenn man sich denkt, dass jeder Mensch um dich herum dazu beiträgt, dass du bloß noch weg willst. Natürlich ist das nur von Zeit zu Zeit so, es sollte wirklich kein dauerhafter Zustand sein. Oder? Was ist so falsch daran, sich ein anderes Leben zu wünschen? Vielleicht es es der Ansporn um den Motor am Laufen zu halten, sich selbst zu motivieren, dass man sein Leben eine bestimmte Richtung einschlagen lässt.

Ich möchte weg. Ferne Länder bereisen, mir Kulturen und Städte ansehen, frei von jedem Verlangen auf einen bestimmten Menschen angewiesen zu sein. 

Okay, ich sehne mich vielleicht nach einem Menschen. Aber nach einem, der da ist und mit dem es zu 100 % funktionieren würde. Ich hasse emotionalen Druck. Das ist der Faktor, der mich alles aufgeben lässt. Wenn es soweit kommt, will ich am liebsten ausrasten, alles hinwerfen und mich isolieren, sodass mich jeder Mensch mit seinen dämlichen Problemen alleine lässt. Wenn ich einen Menschen an meiner Seite akzeptieren würde, wäre ich extrem selektiv. Ich will die Person dann bei mir wissen, mit ihr Pokémon zocken, sie muss mich zum Lachen bringen, aber am wichtigsten, einfach da sein. Doch im Moment, fühle ich mich einfach zu weit weg um überhaupt darüber nachzudenken. 

Ich hab in letzter Zeit Alpträume gehabt. Teilweise wirklich verschreckende Dinge bei denen ich an meinem Verstand zweifle. Horrorszenarien, die mich immer "allein" am Ende dastehen ließen. 

Ist es eine Metapher für all dies, was noch vor mir liegt? Vielleicht.


Es kann natürlich auch sein, dass ich mich einsam fühle und aus Stolz heraus alles ignoriere. Seltsam für einen Menschen, der sonst so logisch handelt. 

Ich wünschte, dass es jemanden gäbe der mich verstünde.