Music player

Posts mit dem Label Alleine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Alleine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 14. Februar 2014

Die Erinnerung - Ein Gedicht

Sieh dir dein Leben an, was ist dir geblieben? Das Bild verblasst, überall liegen Scherben, die Emotionen sind am Sterben. Niemand greift dir jetzt noch unter die Arme, du kennst es zur Genüge, die zahllosen Wege mit dem Ende am Horizont, es ist vorbei, du kannst das nicht mehr. Keinen Meter, keine Sekunde, kein Jahr, kein Stück. Es zerbricht das Gefüge.

Müde schlenderst du durch das Leben und vergisst wer du bist, was du geliebt hast und übersiehst, was dein Herz zerfrisst. Du drehst deine Gedanken im Kreis, bis du von nichts Weiterem mehr weißt. Es hat sich fixiert und wird zum Teil von dir, gerade weil es dich nicht loslässt bist du immer seltener hier.

 Oh und wie du es hasst, wie sehr es schmerzt, leise Spiele mit dir treibt und über deinen Zustand scherzt. Dieses Gefühl, das hässliche Kratzen in der Seele, der Grund warum ich mich aus dem Bett quäle? Die Fragen die du dir stellst scheinen nicht aus dem Äther zu schwinden, sie brennen ein Loch und schaffen Leid, peinigen und schinden.

Du hast dich verändert, blickst durch die Augen einer anderen Person, was ist bloß geschehen? Dir schlägt es auf den Magen, wohin hat es das Glück von einst verschlagen? Hält dich das Leben zum Hohn? 

Etwas fehlt dir gerade jetzt im Moment, dir geht es schlecht und das zurecht, denn du bist deiner Psyche eig'ner Knecht!

 Überdenke deine Lage, hinterfrage wonach dir der Sinn steht. Lange Zeit ließest du dich vermuten, dass es früher besser war, doch währenddessen warst du innerlich längst am Verbluten. Beende es, zieh einen Strich und finde das Ziel, komm' runter von dem Stress und hinterfrag' nicht so viel. Du bist bereit, kannst wieder lieben, leben, glücklich sein, denn du weißt, es ist schöner zu zweit und jedes Gespinst trübt bloß den Schein. 

Und jetzt komm! Wage den Sprung! Öffne das Schloss und beschreite den kurzen Weg durch die Türe der Vergangenheit einer glücklichen Illusion - dem Rest deiner Erinnerung.


©LordofCinder

Dienstag, 11. Februar 2014

Ruhe, Eile und Hass - ein Gedicht

Ruhe, Eile und Hass


Um dich herum eilen und laufen die Stimmen, die Menschen die sich in deine Geschichte verkeilen. Haben sie das Recht dazu? Nein, bloß du allein schreibst deine Zeilen. Du möchtest für einen Moment die Augen schließen, inne halten, deine Fantasie lässt sich nicht von dem was gerade geschieht im Zaum halten, die Gedanken fließen und sprießen als ob sie nichts Anderes zur Geltung ließen. Der Zorn, die Wut steigt in dir auf.  Ein destruktives Szenario nimmt seinen Lauf. Der Drang etwas zu zerstören lässt deinen Geisteszustand zur Gänze betören. Was sagt deine Geschichte? Was steht in deinem Pass? Wohin führt dich die Reise? Du willst doch nur ein Stück von deiner Ruhe, dem was du vielleicht einst gehabt hast zurück. Aus Liebe entsteht Hass.

Er nagt und entfesselt etwas Böses in dir, du kümmerst dich nicht länger um das was dir wichtig war oder gewesen ist, weil er langsam aber sicher an dir zehrt und deine Erinnerungen auffrisst. Jeder möchte ständig etwas von dir wissen, Menschen werden dir zu viel und arten aus in eine Last die anscheinend nur du zu tragen hast. Schon seit einer Weile belastet es dich, diese unnachgiebige Eile. Irgendwo in deinem Herzen schlägt es jedoch und pocht infernalisch und voller Glanz, das einzige das dich bei Besinnung hält in diesem schier endlosen Tanz.

Es ein Schatz. Der größte Schatz den du zu bergen hast. Weder Last noch Schmerz wird damit verbunden - die Narben die kamen sind noch lange nicht verschwunden. Es brennt in dir, und lässt dich verwandeln, in jemand Anderen ohne Herz, guter Seite oder Bedacht, es ist das Böse, das aus dir lacht. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich ein Meer aus Gefühlen und komplexen Rätseln ohne Lösung, dahinter der größte Schatz von allen, verborgen in einer schweren Truhe. Der finale Fund -

Die endlose Ruhe.

©LordofCinder

Sonntag, 2. Februar 2014

Die Morgendämmerung - Ein Gedicht

Die Morgendämmerung


Auf den Straßen der Stadt beginnt das Eis zu schmelzen während sich die Bürosklaven langsam aus den Betten wälzen. Ein neuer Tag bricht herein, es liegt ein angenehmer Duft von Frische in der Luft. Am Horizont vermischt sich Rot, Orange und Gold sodass, ein Spiel aus Farben entsteht, dass sich langsam über die Schwärze der Nacht legt. 

Das Gefühl des Aufstehens totgeschwiegen, den Gedanken verschwendend an das Lieben am Morgen, die Erinnerung an den Süden, an die Blessuren die dir deren lästigen Besuch schwuren. Die Angst zu scheitern wirft dich zurück, daran zu denken was war, was kann, was ist, es lässt dich zittern und zerfrisst dich heute noch Stück für Stück.

Du erwachst in deinem Bett, alles bloß ein böser Traum. Jeder Morgen eine neue Chance für deine Hoffnung und dem Wissen, dass du glücklich bist, denn nur du selbst schaffst die Balance. Du wirst nie den Mut verlieren, egal was passiert in dieser Welt, du bist nie auf dich allein gestellt. 

Die Morgendämmerung bricht herein, Kaffee macht dich langsam wach. Langsam besinnst du dich, dass es keinen Grund gibt Ängste zu schüren, geschweige denn dein Leben danach zu führen. 

Mit einem Lächeln verlässt du das Haus, blickst in den Horizont hinaus und fühlst dich wohl, geborgen und weißt, alles bloß überflüssige Sorgen.

©LordofCinder

Mittwoch, 29. Januar 2014

Weit weg

Ich will weg von diesem Trott


Jeder kennt dieses Gefühl, wenn es einfach zu viel wird. Wenn man sich denkt, dass jeder Mensch um dich herum dazu beiträgt, dass du bloß noch weg willst. Natürlich ist das nur von Zeit zu Zeit so, es sollte wirklich kein dauerhafter Zustand sein. Oder? Was ist so falsch daran, sich ein anderes Leben zu wünschen? Vielleicht es es der Ansporn um den Motor am Laufen zu halten, sich selbst zu motivieren, dass man sein Leben eine bestimmte Richtung einschlagen lässt.

Ich möchte weg. Ferne Länder bereisen, mir Kulturen und Städte ansehen, frei von jedem Verlangen auf einen bestimmten Menschen angewiesen zu sein. 

Okay, ich sehne mich vielleicht nach einem Menschen. Aber nach einem, der da ist und mit dem es zu 100 % funktionieren würde. Ich hasse emotionalen Druck. Das ist der Faktor, der mich alles aufgeben lässt. Wenn es soweit kommt, will ich am liebsten ausrasten, alles hinwerfen und mich isolieren, sodass mich jeder Mensch mit seinen dämlichen Problemen alleine lässt. Wenn ich einen Menschen an meiner Seite akzeptieren würde, wäre ich extrem selektiv. Ich will die Person dann bei mir wissen, mit ihr Pokémon zocken, sie muss mich zum Lachen bringen, aber am wichtigsten, einfach da sein. Doch im Moment, fühle ich mich einfach zu weit weg um überhaupt darüber nachzudenken. 

Ich hab in letzter Zeit Alpträume gehabt. Teilweise wirklich verschreckende Dinge bei denen ich an meinem Verstand zweifle. Horrorszenarien, die mich immer "allein" am Ende dastehen ließen. 

Ist es eine Metapher für all dies, was noch vor mir liegt? Vielleicht.


Es kann natürlich auch sein, dass ich mich einsam fühle und aus Stolz heraus alles ignoriere. Seltsam für einen Menschen, der sonst so logisch handelt. 

Ich wünschte, dass es jemanden gäbe der mich verstünde.