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Montag, 3. Februar 2014

Der Wind - Ein Gedicht

Der Wind - Ein Gedicht


Leise schläft, streicht dir durch's Gesicht - angenehm von Bedacht, er stört dich nicht. Er flüstert dir in's Ohr: "Komm, nimm mich an der Hand. Ich zeige dir was du siehst, was du verpasst, die Wege, die das Leben geht. Hab keine Angst davor, selbst wenn manches scheint dir unbekannt". 

Du schließt die Augen, spürst die Brise, siehst vor dir wie ein die Gefühle wogen, betäubst dich mit Lügen, verschwendest deine Zeit - was hält man für dich bereit? 

Ein Sturm kommt auf, reißt dich von dannen, du siehst nichts was dich zur Ruhe kommen lässt. Jedoch ist da etwas das unerwartet erscheint und dich wieder auf die Beine stellt. Ein kleines Licht in der Dunkelheit das dich nachdenken lässt und den Kopf befreit.

Der Wind gibt und vermag zu nehmen, dir so manche Annehmlichkeit zu bequemen, nicht egal und doch neutral handelt er oftmals unerklärlich und banal. Doch sollen Dinge geschehen wirst du nicht lange darum flehen und es passieren lassen, dir wird nichts entrinnen - Zeit wird's zu besinnen was dir wichtig und für dich siehst wo du stehst und was du liebst, denn du weißt, dass der Wind unerklärlich nimmt und gibt. 


©LordofCinder


Donnerstag, 23. Januar 2014

Was ist eigentlich...Traurigsein?

Trauer/Traurigsein? Was ist das? 


Ich schreibe in letzter Zeit viel über Emotionen, was den Lesern (falls es sie gibt) sicherlich aufgefallen sein dürfte. Heute schreibe ich über die Trauer, vielmehr über das Traurigsein.

Psychologisch gesehen spricht man oft von vier oder fünf Phasen der Trauer. Trauer ist nicht mit Traurigkeit gleichzusetzen. Sofern ich es verstanden habe, trauert man, wenn ein Mensch verstorben ist. Traurig zu sein ist eine Art temporärer Zustand. 

Nun, vielleicht ist es gerade der richtige Tag. Es ist trist, es regnet und irgendwie erinnern mich ab und an Dinge an wirklich trauriges Zeug *seufz*.

Was löst das aus? 

Ich denke, Traurigsein ist ein fester Bestandteil des Lebens. Es verändert sich nie, man empfindet es bloß anders.

Als Kind ist man traurig, wenn man vielleicht etwas nicht bekommt, ein Spielzeug zu Bruch geht. 

Als Jugendlicher ist man traurig, wenn die erste Liebe nicht erwidert werden kann oder man eine "Abfuhr" erhält.

Als Erwachsener ist man traurig, wenn man auf sein Leben zurückblickt und merkt, was alles hätte sein können.  

Das glaube ich zumindest. 

Wie ich mich fühle wenn ich traurig bin? 

Es ist eine Mischung aus einer Art Zorn gegen etwas Bestimmtes und Hoffnungslosigkeit. Ehrlich gesagt bin ich sehr sehr selten so wirklich traurig. Ich könnte mir auch nicht vorstellen irgendwie künstliche Trauer hervorzurufen oder absichtlich einen auf "ooohsehtmichanichbinsodownmeinlebenistmiesblah" zu machen..aber vielleicht verwechsle ich da etwas.

Kurz und gut - was mich jedes Mal wirklich traurig macht, ist diese wunderschöne Musik:


Ich weiß, der heutige Beitrag ist vielleicht nicht ganz auf der Höhe oder in Relation so wie die anderen Beiträge, aber..ich weiß auch nicht. Vielleicht ist es irgendwas Bestimmtes heute. Vielleicht auch deshalb dieses Thema.

Ach, wurscht. Ich geh' nun arbeiten. Habt Spaß!

Samstag, 18. Januar 2014

Warum? Weshalb? Wann? Wie? 

Ich habe mich entschieden zu schreiben. Quasi meine Gedanken, Erlebenisse, der ganze Schmarrn der so in meinem Leben geschieht, ihn zu Papier zu bringen. Papier - mehr oder weniger. 

Ich bin psychisch ein wenig "daneben", wenn ich es so bezeichnen kann und versuche einfach, einen Weg zu finden, dass ich teilen kann, was sonst nur mit wenigen Menschen funktioniert oder funktionieren würde. Vielleicht geht es ja anderen Personen genauso wie mir. Ich meine, ich führe ein tolles Leben, neutral betrachtet. Ach, egal, ich schweife ab.

Ich stelle mich also vor, denke ich. Ist das angebracht? 


Ich bin ein junger Mann. Nicht besonders groß, weder von korpulenter Erscheinung noch ein Strich in der Landschaft. Ich entspreche wahrscheinlich auch nicht dem Bullshit-Standard, den sich die Gesellschaft von mir erwartet. Erwartungen sind sowieso, zu 85 % der Zeit totaler Nonsense in meinen Augen. Aber egal.

Ich versuche einfach ich selbst zu sein, mein Leben nach meinen Vorstellungen zu gestalten. Es hat ein wenig gedauert, aber ich denke, dass ich gelernt habe, dass mir all jene Menschen denen ich zu sehr vertraut habe, bloß Steine in den Weg legten, was aber auch in gewisser Weise in Dankbarkeit ausarten sollte -  meinerseits versteht sich.

Ich versuche anonym zu bleiben, diesen Blog betreffend. Aber ich denke, Freunde würden rasch herauslesen können, wer diese Zeilen verfasst hat.

Was nun? Vorschläge? Hat das überhaupt irgendjemand gelesen? 


Feedback? Stellt mir Fragen. Egal was es ist, ich werde es beantworten. So ehrlich wie möglich. 


Viel Spaß noch.